Warum Sie den Internet-Explorer meiden sollten

Viele Browser, viele Versprechungen. Welche Browser taugen eigentlich wirklich etwas.

4 Gründe warum Sie nicht den Internet Explorer 6 verwenden sollen:

  • Unsicher Der Internet Explorer 6 besitzt unzählige Sicherheitslücken.
  • Langsam Die Ladezeiten des Internet Explorer 6 sind für die Darstellung heutiger Webseiten zu lang.
  • W3C inkompatibel Das World Wide Web Consortium (W3C) legt die Mindeststandards für die Programmierung von Internetauftritten fest. Der Internet Explorer 6 bedient die Anforderungen an sichere und aktuelle Websites nicht.
  • Veraltet Version 6 erschien am 27. August 2001. Diese Version wird vom Hersteller nicht mehr supported.

Übersicht aktueller und kostenloser Browser zum Download:



Allgemeines über Browser

Ein Webbrowser ist die Schnittstelle zwischen Mensch und dem Internet. Wenn man eine Website aufruft sendet der Browser eine Anfrage an einen Webserver, der als Antwort die Seite (den HTML und CSS Code) zurücksendet.

Wie oben schon erwähnt besteht eine Seite eigentlich aus HTML und CSS Code. HTML dient zum logischen Aufbau der Seite und CSS wird für das Design der Seite verwendet. Diese Codes sollte von allen Browsern gleich interpretiert werden, damit die Seite auch in jedem Browser gleich aussieht. Das W3C (World Wide Web Consortium) hat sich zum Ziel gesetzt die Techniken, die im WWW verwendet werden, zu standardisieren.

Alle ziehen mit! Wirklich alle?

Die meisten Browserhersteller hielten sich an diese Abmachung, nur einer nicht: Microsoft. Der Microsoft Internet Explorer (kurz IE) unterstützt nur die Hauseigenen MS Standards, die leider nicht 100% kompatibel sind zu den “offiziellen” des W3Cs. Ebenfalls wurde von Microsoft eine eigene Verison von JavaScript entwickelt: JScript. Auch dieses war nicht ganz kompatibel zum “offiziellen” JavaScript, das jeder andere Browserhersteller unterstützt.

Wo genau liegt nun das Problem?

Das Problem ist nun folgendes: Durch die Dominanz von Microsoft Betriebssystemen wird der IE von der Mehrheit der Internet User genutzt, obwohl der Browser fehlerhaft ist.
Als Surfer merkt man das leider eher selten. Aber als Entwickler steht man oft vor gewaltigen Problemen. Man muss im Grunde jede Website zwei mal gestalten: Einmal für die “guten” Browser (Firefox, Opera, Safari uvm.) und einmal für den IE (6 & 7).

Eine Seite, die für den IE optimiert wurde, kann im Firefox (kurz FF) gänzlich unleserlich sein. Genauso ist es umgekehrt: Wurde eine Seite für den FF, Safari oder Opera optimiert, kann man sicher sein, dass sie im IE nicht korrekt dargestellt wird.

Noch größere Probleme bereitet das Programmieren mit JavaScript. Denn gerade hier wirkt sich die Inkompatibilität stark aus. Oft hilft man sich hier mit einer Browserweiche, die dann, je nach dem, was für ein Browser verwendet wird, einen anderen Code ausführt. Man hat also dank dem IE den doppelten Programmieraufwand.

Quelle: http://www.ralphharrer.at